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Giechische Städte
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Das griechische Festland unterteilt sich in 5 Teile:
Makedonien, Thrakien, Epirus, Thessalien, Mittelgriechenland und Peloponnes.
Außerdem gehören auch noch die beliebten Urlaubsziele auf den griechischen Inseln dazu,
welche sich in 7 Gruppen gliedern: Ionische Inseln, Insel am Saronischen Golf, Ägäische Inseln,
Sporaden, Kykladen, Dodekanes und Kreta.
Makedonien und Thrakien lassen sich insgesamt zu Nordgriechenland zusammen fassen.
Dieser Teil Griechenlands erstreckt sich von der albanischen bis zur türkischen Grenze und 32,4 % der
Landesfläche aus. Hier leben 25,3 % der Gesamtbevölkerung.
Hier gibt es überwiegend fruchtbares Bauernland, weshalb hier die Landwirtschaft und die
Nahrungsmittel- und Tabakindustrie auch zur Lebensgrundlage zählt. Nordgriechenland ist
touristisch gut erschlossen und weist auch einige archäologische Sehenswürdigkeiten auf.
Die größten Städte sind hier Thessaloniki und Alexandróupolis.
Ostmakedonien und Thrakien:
Thessaloniki
ist die zweitgrößte Stadt Griechenlands und das wichtigste wirtschaftliche Zentrum und der kulturelle
Mittelpunkt Nordgriechenlands. Wer diese Stadt besucht sollte möglichst einige der aufgelisteten
Punkte besuchen: Cafébesuch am Aristoteles-Platz; Besuch des Archäologischen Museums;
Besuch des Ladadiká-Viertels und des Kulturzentrums Mylos; Aufstieg zur Oberstadt und
zur Zitadelle und Besuch des Marktviertels.
In der Umgebung um Thessaloniki gibt es auch weitere interessante und sehenswerte Orte wie;
Sindos, Pella, Mieza, Seli, Véria und Náoussa. Sollten Sie zwischen Thessaloniki und dem
Olymp unterwegs sein, so wäre ein Besuch in Katerini oder Platamón zu empfehlen.
Griechenlandfans dürfen sich auf keinen Fall die Besteigung des Olymps, dem Göttersitz, entgehen lassen.
Die Halbinsel Chalkidiki,
oft auch mit dem Dreizack des Poseidon verglichen, besteht aus den drei Landzungen Kassándra, Sithonia
und Áthos. Bei einem Besuch in diesem Teil Griechenlands ist Folgendes empfehlenswert: Besuch der
Tropfsteinhöhle von Petrálona; eine Áthos-Kreuzfahrt; Besuch der antiken Stadt Olynthos;
Wanderungen oder eine Mountainbike-Tour auf der Sithonia.
Von Thessaloniki gelangt man in Richtung Osten über Sérres; mit seinem Türkenviertel,
dem alten Basar und der Metropolitenkirche; und Dráma; einer modernen Stadt mit hübschen Parkanlagen; nach Kavála.
Kavála
ist die zweitgrößte Stadt Makedoniens. Sie ist ein wichtiges Handels- und Wirtschaftszentrum in Ostmakedonien.
Sie sollten in Kavála Folgendes nicht unbesucht lassen: Besuch der Altstadt; Fahrt zu den Ausgrabungen von
Philippi und ein Ausflug nach Thássos. Sehenswert ist weiterhin die Platia Eleftherias; der Hafen
mit der Hafenpromenade; der türkische Aquädukt; das Imaret; die Panagia-Kirche; das Geburtshaus
Muhammed Alis; der Leuchtturm; das Kastell; die Dimotiki Kapnothiki; das Rathaus und das Kloster Lazaristón.
Verlässt man die Stadt Kavála in Richtung Osten gelangt man nach kurzer Zeit nach Xánthi.
Hier sollte man ruhig einen Zwischenstop machen und das türkische Stadtviertel und die
Überreste der byzantinischen Festung besuchen.
Anschließend erreicht man an den Ausläfern des Rhodópi-Gebirges die Stadt Komotini
mit ihrem Hafen Lágos und der dort befindlichen Kirche Ágios Nikólaos. Mit etwas Zeit
sollte man hier das Archäologische Museum, das Byzantinische Museum und das Volkskundemuseum besichtigen.
Von Komotini gelangen Sie nach Alexandróupoli wo im Mai 2000 ein neues Museum der Kirchenkunst eröffnet
wurde. Vor dort kommen Sie über Thoúrio und Orestiáda zur Grenzstation zur Türkei im Ort Kastaniés.
Die nordägäischen Inseln
Die Insel Thássos
mit ihrem Hauptort Thássos hat eine Größe von 379 qkm und 16000 Einwohner, wovon 3500 in Thássos leben.
Die Lebensgrundlage der dortigen Bevölkerung ergiebt sich aus Landwirtschaft , Fischfang, Marmorbrüche
und den Fremdenverkehr. Die Insel ist reich bewaldet und hat einen fruchtbaren Boden. Die schönen Strände
bieten gute Bedingungen für Wassersport und unterstützen den weiteren Ausbau der touristischen
Erschließung von Thássos. Insgesamt weist die Insel ein gut ausgebautes Straßennetz auf.
Auch die Busverbindungen zwischen den Orten sind sehr gut.
Folgende Sehenswürdigkeiten auf Thássos sollte man als Besucher besichtigt haben:
die Stadt Thássos mit dem antiken Theater und dem Akropolishügel; das Vágis-Museum
in Potamiá; das Ausgrabungsgelände von Aliki; das Kloster Archángelos und die
umliegenden Bergdörfer mit ihrer eigenständigen Architektur.
Die Insel Samothráki
mit ihrem Hauptort Samothráki hat eine Größe von 178 qkm und 3500 Einwohner,
wovon 2000 in Samothráki leben. Auf dieser Insel ist die Landwirtschaft, der
Fischfang und etwas Fremdenverkehr der Lebensunterhalt der Inselbewohner. Die Insel ist gebirgig und
wasserreich; hat einen dichten Waldbestand und mehrere, meist steinige Strände. Touristisch ist
Samothráki nur wenig erschlossen. Bei einem Besuch der Insel sollte das "Heiligtum der Großen Götter"
in Paleópolis, die Wasserfälle bei Kremasto und der Mondberg besichtigt werden.
Die Insel Limnos
mit ihrem Hauptort Mirina hat eine Größe von 478 qkm und 25000 Einwohner, welche hauptsächlich
von der Landwirtschaft leben. Die stellenweise fruchtbare Insel ist überwiegend mit viel Macchia überzogen.
Trotz ihrer guten Badestrände weist Limnos kaum Fremdenverkehr, dafür aber umso mehr griechische
Militärpräsenz auf. Auf der Insel ist die Stadt Mirina; das Kabiren-Heiligtum und die einzelnen kleine
Inseldörfer besonders sehenswert.
Westmakedonien
bekannt durch lange Gebirgsketten (wo sich bekannte Wintersportzentren befinden) mit dicht bewaldeten Hängen;
breite Flüsse; Wasserfälle; weite Täler und tiefe Schluchten. Große Täler mit Pfirsich-, Kirsch- und
Apfelbaumplantagen sind hier übliche Bilder. Es gibt traumhafte Seen und Naturschutzgebiete.
Wer in dieser Region Griechenlands Urlaub macht, sollte sich auf keinen Fall die Städte Édessa, Kastoriá,
Katafigio und das Naturschutzgebiet der Préspa-Seen entgehen lassen.
Édessa
befindet sich auf einem Plateau vor den Höhen des Vérmion-Gebirges.
Die Stadt ist als Hauptumschlagsort der Obsternte und als Zentrum der Konservenindustrie wirtschaftlich bekannt.
Besonders sehenswert ist hier der 25 m hohe Wasserfall "Karanos" im Norden der Stadt.
Ebenfalls sollte hier die Tropfsteinhöhle unter halb des Kataraktes besichtigt werden.
Der Abkühlung kann außerdem der oberhalb liegende schattige Stadtpark dienen.
Ein Besuch des Erzbischöflichen Palais mit der Kirche Koimisistis Panagias ist ebenso empfehlenswert.
Von Édessa kann man noch einen lohnenden Ausflug zum Vegoritis-See machen.
Flórina
ist mit 11200 Einwohnern die letzte größere Stadt vor der mazedonischen Grenze,
liegt in 680 m Höhe und ist wegen seines guten und im Sommer sehr angenehmen Klimas bekannt.
Flórina ist ein idealer Ausgangspunkt für einen Besuch der Préspa-Seen und bietet im Winter
in seiner Umgebung zahlreiche Möglichkeiten zum Skiabfahrts- und Langlauf. 2,5 km außerhalb der
Stadt liegt der kleine Zoologische Garten.
Ein Besuch der nahegelegenen Préspa-Seen sollte sich niemand entgehen lassen.
Sie zählen zu den unberührtesten Naturlandschaften Griechenlands und werden in den
Großen Préspa-See, welcher mit 189 qkm Mazedonien, 48 qkm Albanien und 38 qkm
Griechenland angegliedert ist, und den 43 qkm großen Kleinen Préspa-See, welcher
ganz auf griechischem Staatsgebiet liegt, unterteilt. Das gesamte Gebiet um den Großen
Préspa-See ist zum Nationalpark erklärt. Fauna und Flora bieten hier eine sehr große und schützenswerte Artenvielfalt auf.
Kastoriá
liegt auf einer Halbinsel und ist von den bewaldeten Gebirgen Vitsi und Grámmos umgeben.
Sie ist eine lebhafte Handelsstadt mit ca. 20000 Einwohnern. Bekannt ist die Stadt über
die Grenzen hinaus für ihre gute Pelzverarbeitungsindustrie.
Interessant für Besucher der Stadt ist das alte Herrenhaus "Natzis-Haus", das Volkskundemuseum
und das Byzantinische Museum. Außerdem sollte sich jeder Tourist die Zeit nehmen für eine Bootsfahrt
über den Kastoriá-See, womit man einen Besuch der Klosterkirche Panagia Mavriótissa verbinden kann.
Épirus gehört zusammen mit den Ionischen Inseln und den beiden Regierungsbezirken Ätolien und Evritanien
zu Nordwest-Griechenland. An Épirus grenzt nördlich Albanien, westlich das Ionische Meer, südlich der
Ambrakische Golf und östlich das Pindos-Gebirge. Grundsätzlich lässt sicht Épirus sich in die Nomoi Ioánnina,
Árta, Préveza und Igoumenitsa gliedern. In der Provinz Épirus leben 8,6 % der griechischen Gesamtbevölkerung
auf 14,4 % der Gesamtfläche. Im Hautport Ioánnina leben allein 40000 Einwohner. Landschaftlich ist Épirus
von Gebirgsketten durchzogen und die lang gezogene Küste hat teilweise sehr schöne Strandabschnitte zu bieten,
ist aber fast hafenlos. In den letzten Jahren setzt sich auch der Fremdenverkehr langsam durch. Für die
Bevölkerung Épirus lebt überwiegend von Viehzucht , Baumwoll-, Tabak- und Weinanbau, Obstplantagen und dem
zunehmenden Fremdenverkehr.
Igoumenitsa
ist die westlichste Hafenstadt des griechischen Festlandes. Bei einem Besuch der Stadt finden
sie alles, was das Urlauberherz begehrt, wie z.B. Souvenirläden, Restaurants und Cafés. Es lohnt sich die
Kastellruine oberhalb der Stadt zu besuchen und in der nördlich gelegenen Bucht Drépano baden zu gehen.
In der Umgebung der Stadt befinden sich die Schluchten des Balkan, die Quellen des Acheron und das Totenorakel am Acheron.
Ioánnina
liegt ca. 100 km von Igoumenitsa entfernt und ist die Hauptstadt von Épirus. Die Stadt liegt am Pambótis-See.
In der Stadt gibt es einige sehenswerte Herrenhäuser des 16.Jahrhunderts. Ausserdem sollte man sich auch die
Aslan-Pascha-Moschee und die Fetiye-Moschee ansehen. Eine Besichtigung des Archäologischen Museums, des
Volkskunde-Museums, der Zitadelle und der Seeinsel Niki mit ihren Klöstern ist ebenfalls empfehlenswert.
In der Umgebung gibt es weitere zahlreiche lohnende Ausflugsziele, wie z.B.: die Orakelstätte Dodóna; die
Zagoriá-Dörfer; das Pindos-Gebirge; die Bergflüsse Loúros , Metsovitikós und Árachthos; der Nationalpark
Vikos Aóuu; die Tropfsteinhöhle bei Prámanta und die Tropfsteinhöhle von Pérama.
Árta
ist mit 22000 Einwohner die zweitgrößte Stadt von Épirus und liegt in einer Fußschleife des Árachthos.
Ein Besucher sollte in jedem Fall die Zitadelle, die Metropolitenkirche Panagia Parigoritissa,
die Brücke von Árta und die Kirchen und Klöster in Ártas Umgebung gesehen haben. Ausserdem ist ein
Besuch des Ambrakischen Golfes, welcher ein wahres Vogelparadies ist, unbedingt empfehlenswert.
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